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Saturday, June 02, 2007

10 Gründe, warum es schön ist zu leben...

1) Weil es schlicht und einfach langweilig wäre, nicht zu leben.
2) Weil es Tage gibt, die man nicht missen möchte.
3) Weil Sonnenschein einfach schön ist.
4) Weil sich Probleme manchmal ganz von alleine lösen.
5) Weil nach jeder Niederlage sich auch mal wieder ein Erfolg einstellt.
6) Weil Lachen das Leben lebenswert macht.
7) Weil jeder Tag aufs Neue interessant ist.
8) Weil es auf der Welt nicht nur Jammeranten gibt.
9) Weil Freundschaft eine wunderbare Erfahrung ist.
10) Weil es für jeden einzelnen noch viele andere persönliche Gründe gibt, das Leben zu genießen.

Mein heutiger (naja, eigentlich gestriger, weil es ja schon nach Mitternacht ist...) Grund, dass ich das Leben schön finde, liegt auf der Hand: Ich war heute wieder draußen in Vösendorf, mich mit Doris treffen und meine vierbeinigen Lieblinge besuchen. Zuerst kümmerten wir uns um Rocky, der letzte Woche leider ein wenig zu kurz gekommen war, da er angeblich vorgestellt worden wäre, was allerdings nicht passiert ist. Naja, heute sind wir jedenfalls mit ihm an den Schellensee gegangen und ganz Wasserratte, so wie Rocky halt ist, hat ihm das Rumplantschen im kühlen Nass unglaublichen Spaß bereitet. An einer schönen, flachen Einstiegsstelle bin ich sogar mit ihm etwas am Seeufer entlangegangen, während er nachschwamm. Ein richtiges "Flusspferd", hihih... Während ich den Rocky an der Leine hatte, erzählte mir Doris von ihrem gestrigen Betriebsausflug, bei dem sie übrigens mit dem Wetter ziemliches Glück gehabt hatte: das Lustigste, fand ich, war ihr Besuch bei der Schokoladenerzeugung Zotter, wo sie kleine Schoko-Kostproben wie beim Running-Sushi auf einem Fließband serviert bekamen. Schoko-Dorli im Himmelreich... *gg* Schnell hatten wir allerdings unsere Seerunde wieder vollendet und nach einer kleinen Tratscherei mit Traude (und einem halben Mohnkuchen, den ich abbekommen habe) nahmen wir uns Zeit für unsere Astamaus und den "narrischen" Amigo. Als wir mit den beiden hinten raus gingen, erwartete ich anfangs gar nicht sehr viel und dachte, dass sich Asta bald wieder sträuben würde und wir dann auf das Tierheimgelände zurückkehren müssten, aber da wir in Richtung weg von der Autobahn unterwegs waren (Asta mag keine Autos), ging sie voll brav mit und so schafften wir unseren ersten "richtigen Spaziergang" mit ihr. Als wir dann doch etwas mehr in die Nähe des Autobahnlärmes kamen, wurde es Asta allerdings zuviel und so marschierten wir - querfeldein - auf dem raschesten Weg wieder zurück ins Tierheimgelände. Für uns war es allerdings ein großer Erfolg, auf dem wir weiter aufbauen werden. Vielleicht hatte der Traum, der mich letzte Nacht heimsuchte, doch zu einem gewissen Ausmaße prophetischen Charakter... wer weiß?
Am Abend hatten wir jedenfalls dann auch noch unsere Stammtischrunde in der Bierfabrik und auch hier unterhielten wir uns recht gut - hauptsächlich Doris und ich *gg* - und ich gönnte mir ein leckeres Biertschi und dazu ein gutes Baguette. So gefällt's mir! Und natürlich waren Doris, Betty und ich wieder der harte Kern, der bis halb zwölf in der Fabrik ausharrte, während der Rest uns bereits eine Stunde zuvor schmählich im Stich gelassen hatte. Wir amüsierten uns jedenfalls köstlich, Doris brachte uns dann noch zur U-Bahn-Station Längenfeldgasse, von wo aus ich nach Hause fuhr, wo ich noch einige Vorbereitungen für meine anstehende Französischpräsentation traf und mich dann dem Bloggen zuwandte. Kann man nach solchen Tagen zum Leben noch nein sagen?


Hallo, ich bin die Asta! Schaut mal, was für ein liebes Frauli ich hab...


...da muss man einfach brav sein!


Ja, ich bin eine ganz Liebe!


Hin und wieder muss man aber auch mal was beschwichtigen...


Guckt mal, wie schön ich Platz mache!


Aber am liebsten wuzzl ich mich im Gras!


Schön ist es, ein Hund zu sein!

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