A huge load off my mind!!!
Yippie, today was finally enrolment day for modules at the translation department of the University of Vienna and although the modules there are hopelessly overcrowded and although the online registration server (the only way to enrol) is crap, to say the least, I made it into all of the modules I wanted to get into for this semester! I feel as if I could hug all of the world right now!!And: I've chosen a foster dog, his name's Aaron and you can see him on the photo. Isn't he just adorable?! I've already had an hour with a dog trainer together with Aaron and I've already taken him out last weekend. Soon I'm gonna visit him again!
To those of you who can comprehend German, here's a report of my exercises with Aaron last Saturday:
Also dann, hier mein Bericht von heute:
Eigentlich hatte ich heute gar keine Trainerstunde, allerdings war ich von dem gestrigen Resultat, dass wir Aaron sein Halsband anlegen konnten und sogar noch etwas Leinentraining gemacht hatten, so motiviert, dass wir, Aaron und ich, heute noch einen größeren Erfolg hatten!
Und zwar bin ich alleine in Aaron's Zwinger reinmarschiert, wurde dort freudig empfangen und hängte ihm gleich seine Leine an. Das alles ohne eine Spur von Schüchternheit und Zurückweichen.
Gittertür auf und natürlich gleich mal voll ins Halsband gehängt und gezogen. Das wird echt mal besser mit dem K9-Geschirr, dann würgt er sich nicht mehr so. Aber zum auf den Spielplatz gehen geht's so auch.
Im Vorraum noch Beißkorb rauf und dann raus an die frische Luft!
Zuerst war es mal ziemlich lange zu warten, da alle Spielplätze besetzt waren und so ging ich mit Aaron auf und ab, ging anderen Hunden aus dem Weg (Aaron ist zwar ziemlich friedlich, was andere Hunde angeht, aber die anderen Hunde kenne ich ja nicht...) und wir übten etwas Leinenführigkeit - sprich, beim Gehen immer wieder Leckerlies zustecken, sodass er lieber an meinem Bein geht, als hemmunslos zu ziehen. Das zu üben und, wenn er allzu stark zieht, stehen bleiben sollte eigentlich ganz gut funktionieren.
Dann wurde auch mal endlich ein Spielplatz frei und ich natürlich sofort rein mit dem Aaron, den lästigen Beißkorb runter und mit etwas mulmigem Gefühl abgeleint. Aber Christian und Denise wären ja nicht weit entfernt gewesen und ich hatte ja mein Handy dabei.
Also, zuerst mal austoben, die "Zitrone auspressen" (*schmunzel*, den Ausdruck find ich noch immer irgendwie lieb...) und überall mal reinschnüffeln. Dann ein paar Sitz-Übungen und dann fing ich Aarons Balli raus, um zu üben, was mir Martin gestern gezeigt hatte (Gegensteuern gegen Aaron's Besitzverteidigungsverhalten).
Zuerst natürlich das unvermeidliche Hinschnappen. Gut, dann soll er sich eben mit sich selbst beschäftigen. Das hat er dann auch mal gemacht, auf dem Ball rumgekaut und gesabbert, nur ist ihm das doch nach einer Weile langweilig geworden und so hat er mir den Ball vor die Füße geschubst. Erste Belohnung. Langsames Runterbeugen und Aufheben des Balles. Schnapp. Na gut, dann nicht.
So ging das dann weiter, bis wir so weit waren, dass ich den Ball aufheben konnte, und mir Aaron dabei interessiert aber friedlich zusah. Sobald ich den Ball dann hatte - anspring.
Wie ich von Martin gelernt hatte, "verteidigte" ich den Ball, sobald ich ihn einmal in der Hand hatte, dazu genügte ein etwas schärferes "Nein" und ein leichtes Abblocken mit der flachen Hand. Dann "Sitz", was er auch brav machte, ein Leckerli. Weiter im Sitz bleiben, noch ein Leckerli und dann durfte er sein Balli wieder haben.
Wenn wir das weiter üben, dürfte Aaron auch bald sein Frustverhalten ablegen und lernen, dass zum Spielen zwei gehören und dass der Mensch dabei derjenige ist, der das Sagen hat.
Dann machten wir noch Such mit Leckerlies am Holzverschlag, wobei ich die Leckers nur ziemlich bodennahe hinlegte, um das Ganze etwas einfacher zu machen (Aaron kennt die Suchspiele noch nicht so gut) und ihm ein Erfolgserlebnis zu geben. Die Leckers fand er wie ein Weltmeister und steckte natürlich auch ein dickes Lob dafür ein.
Danach zum gefürchteten Wiederanleinen am Spielplatz. Auf die Leine ist er zwar noch immer nicht scharf, allerdings vertraut er mich schon ein bisschen mehr und eines hilft bei ihm wirklich gut - wenn man sich nicht allzu groß macht. Darum habe ich mich auch (aufsprungbereit) zu ihm hingehockt, ihm Sitz befohlen und ihn erstmal beruhigend gestreichelt.
Ist mir schon klar, dass man mit dem Gesicht nicht zu nahe zu gänzlich Unbekannten runtergehen sollte, aber beim Aaron glaube ich ganz einfach nicht, dass er mir urplötzlich das Gesicht zerfleischen würde, nicht ganz ohne vorhergehende Warnsignale! Außerdem war ich ja bereit, schnellstens wieder hochzufahren.
Jedenfalls, wenn man seitlich neben Aaron hockt, er im Sitz ist und man ihn am Nacken und Halsbreich krault, ist das Anleinen gar kein Problem. Also wieder zurück in den Stall, Ableinen im Sitz, was Gutes zum Kauen und bis zum nächsten Mal!
Übrigens waren wir auch mit Tini draußen und ich hab ein paar ganz gute Fotos von ihr machen können, und ein gutes Leckerli hat sie dann auch gekriegt!
Also, in Kürze gibts dann Fotos von der Tini! (muss noch rausfinden, wie man hier Bilders hochladen kann...)


























