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Friday, June 29, 2007

Rückkehr zur Leichtigkeit des Seins.

Endlich sind die Ferien da. Alle Prüfungen sind hinter mich gebracht, mehr oder weniger gut, und die Uni hat mich nun in die Freiheit entlassen. Und endlich habe ich auch erstmals das Gefühl, meine verzwickten und verstrickten Empfindungen der letzten Zeit losgeworden zu sein. Ich habe sie einfach totgeschlagen! Und so fühlte es sich absolut großartig an, als ich heute morgen losmarschierte und Wien zu meinen Füßen und den ganzen Tag für mich alleine hatte. Ich besann mich einfach darauf, was ich früher so gemacht habe, als ich Freizeit hatte und die Sonne schien: mich mit Freunden treffen, zum Thalia schmökern gehen und mir ein Buch kaufen – ja, in den Ferien werde ich jetzt tatsächlich wieder Zeit zum Lesen haben!! – ein bisschen spazieren gehen und einfach mal nichts Böses denken. Wie schön die Welt doch sein kann, wenn man sie nur lässt! Und in diesem Sinne freue ich mich schon auf die Ferien auf auf alles, was da noch kommen mag. Jetzt werde ich jedenfalls erst mal meine Eltern besuchen fahren.

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Tuesday, June 26, 2007

Zu Tode jauchzend und himmelhoch betrübt...

Und wieder einmal geht ein sehr ereignisreicher und etwas schlauchender Tag zu Ende. Diese Woche finde ich jetzt schon ein klein wenig mühsam und dabei ist erst Dienstag. Denn nicht nur das Wetter schwankt ganz schön hin und her, ja, auch auf meine Gefühle trifft das zu. So bin ich heute morgen zu meiner Japanisch- prüfung gegangen und nichts Böses ahnend nahm ich den Angabezettel entgegen. Leider war dieser aber randvoll und es war kein Platz zum Draufschreiben mehr vorhanden. Ich hatte natürlich angenommen, dass kein Prof gerne wolle, dass man sein eigenes Papier verwendet und so hatte ich gar kein Schreibpapier mitgenommen. Und langjähriger Nichtschummler, der ich bin, hab' ich ganz naiv meine Sitznachbarn um etwas Papier gefragt, und das schon, nachdem die Angabezetteln ausgeteilt worden waren. Und natürlich prompt eine Standpauke kassiert. Na, das hatte ja schon gut angefangen! Naja, der Übersetzungsteil war Standardprozedur, das war ja immerhin auch, was wir in der Übung das ganze Semester lang gemacht hatten, aber der Schriftzeichenteil hatte es in sich! Mein lieber Schwan! Und jetzt weiß ich absolut nicht, was bei der Prüfung rauskommen wird. Zwischen Zwei und Durchrasseln eigentlich alles möglich - hängt ganz von der Gewichtung des Profs ab. Aber was soll's! Jetzt kann ich eh nur das Ergebnis abwarten. Alea iacta est! Über vergossene Milch soll man ja bekanntlich nicht weinen, veni, vidi und je ne regrette rien. Und vielleicht ja dann letzten Endes auch noch vici. Zu hoffen wär's!
Jedenfalls habe ich mich nach der Prüfung total beschissen gefühlt. Ich bin ja so schon momentan gefühlsmäßig etwas durch den Wind, aber das setzte dem Trübsal noch die Krone auf. Aber naja. Das war der schlechtere Teil des heutigen Tages. Und nun der bessere. Auf 15 Uhr fuhr ich nämlich in mein neues Grätzl zu meiner Wohnung, um mir die Schlüssel abzuholen. Alles hat schön geklappt und jetzt bin ich endlich tatsächlich Wohnungseigentümer. Grundbücherliche Durchführung muss zwar noch abgewartet werden, aber immerhin, in mein Eigentum ist die Wohnung bereits übergegangen. Nach der Wohnungsübergabe musste ich zwar in großer Eile zurück auf die Uni aber nach der Lehrveranstaltung kehrte ich am Abend wieder - bewaffnet mit einem Glas und einer Flasche Lambrusco. In meiner neuen Wohnung ließ ich mich dann auf dem Fensterbrett nieder, betrachtete mein neues Reich und genoss zwei Glaserln des herrlichen Roten und die Tatsache, dass bezüglich Wohnungserwerb das Allermeiste nun ausgestanden sei. Es war schon ein wunderschönes Gefühl!
Und so hatte ich von zu Tode betrübt bis zu himmelhoch jauchzend alles am heutigen Tage. Langweilig wird es mir sicher nicht, aber ich sag' euch, Leute, wenn häufiger Wetterwechsel zu Erschöpfung führt, dann tut es häufiger Wechsel der Gefühlslage erst recht!


Frischgebackener Wohnungseigentümer in seinem neuen Reich.

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Sunday, June 24, 2007

Insel Over.

Naja, das war er, der letzte Abend des Donauinsel- festes 2007 und wahrscheinlich auch der geilste Abend! Erstens habe ich mich mit meinem Bruderherz getroffen und das macht alles gleich noch viel schöner und zweitens war heute Balkanabend - also pure Lebensfreude verpackt in Schallwellen! Binder & Kriegelstein, Ruskaja und Schantel, die haben's einfach drauf! Das sind heiße Rhythmen, da wird getanzt, da kommt Freude auf!! Da spielt Erschöpfung keine Rolle, da würde man sich auch noch bis zum Umfallen bewegen. Aber gut irgendwie, dass es jetzt vorbei ist, sonst hätte ich mich noch zuviel verausgabt. Und nächste Woche wird ohnehin ziemlich anstrengend mit all den Prüfungen und so. Also tschüss, Inselfest, bis zum nächsten Jahr! Wir sehen uns wieder!!!

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Saturday, June 23, 2007

Geilo!!!

Nachdem ich heute bis halb zehn (!) im Bett geblieben war - sich mal richtig schön auszupennen tut auch mal ganz gut, mit der Dorli meine samstägliche Tierheimrunde gedreht und dann daheim ein paar Stunden gelernt habe, bin ich auch heute wieder zum Donauinselfest gedüst. Also wieder einmal das volle Programm. Ich liebe diese Bassmassage, die einem da zuteil wird - dieses wohlige Kribbeln! Das ist, wie einem Musik wirklich "unter die Haut" geht... ;-) Und dann erst das Feuerwerk! Sowas Schönes!! Und natürlich die Atmosphäre beim Inselfest - alle sitzen im selben Boot: alle tanzen, sind happy, trinken Bier und schwitzen sich einen ab und alle sind sie einmal gleich. Schon ein nettes Gefühl, Teil davon zu sein. Und wenn es dann mal einen Orkan gibt oder so, das ist auch nicht so schlecht. Hat immerhin Abenteuercharakter. Also, ich muss schon sagen, Wien rockt so gewaltig, dass es ganz aus ist!


Völkerwanderung an der U-Bahn. Wie war das nochmal gleich - die Angeln nach Floridsdorf und die Sachsen nach Siebenhirten? ;-)


Blick über die Donau auf das bunte Treiben des Festes. Schöööön...

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Endlich Urlaub!

Farin Urlaub, der deutsche Rockkünstler, hat wirklich ein paar ganz tolle Lieder. So wie zum Beispiel ersteres, welches ich letzes Wochenende hörte und zweiteres, welches ich mir jetzt ganz gerne reinziehe. Da ist wirklich für jede Gefühlslage etwas dabei...
Übrigens, die Überschrift kommt von Farin Urlaubs Albumtitel "Endlich Urlaub". Ich habe keinen Urlaub... ;-)



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Rockin' da House!

Nachdem ich meine etwas gefürchtete mündliche Französisch- prüfung hinter mich gebracht hatte - sie lief übrigens ganz gut - machte ich mich am Freitagabend auf die Socken, um am größten Open-Air Europas teilzuhaben: dem Wiener Donauinselfest. Aber das Donauinselfest hat diese Herumschmeißerei mit Superlativen gar nicht nötig: es ist einfach so urgeil und Wien rockt einfach! Das Lineup war einfach krass gut - heute war Hip-Hop-Tag auf der FM4-Bühne - die Stimmung genial und ur relaxed, der Eintritt ist frei und wenn man sich das Bier selber mitnimmt, kommt der ganze Inselbesuch recht billig. ;-) Naja, ich kann nur sagen: Wer sich das entgehen lässt, ist selber schuld! Ich war jedenfalls wieder einmal begeistert!


Fettes Programm beim Donauinselfest


Schon am frühen Abend wurde hier derbe gerockt...


...bis es dann vierzig Tage und vierzig Nächte lang regnete. Naja, ganz so lange war es dann auch wieder nicht, aber ob der apokalyptischen Stimmung, die da aufgekommen war, hätte eine Rezitation des Johannesevangeliums schon ganz gut gepasst... ;-)


Aber das Unwetter hat sich gelegt und so konnte es zum Höhepunkt des Abends kommen:
Texta rockt die Insel. 2007.

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Friday, June 22, 2007

Nicht immer...


...läuft alles so, wie man es sich wünscht, das habe ich in den letzten Tagen wieder einmal feststellen müssen. Aber was soll's, dieser herbe Geschmack gehört nunmal auch zum Leben. Wer würde auch schon jeden Tag immer nur Süßes essen wollen? Wäre ja langweilig. Und ich kann dazu nur sagen: C'est la vie, mes amis! Und welchen Kummer das Leben auch bringen mag, ich werde ihn nur auf die leichte Schulter nehmen, von wo aus er mir dann bequem den Buckel hinunterrutschen kann. Denn ich habe keine Lust auf Traurigsein. Und so geht's mir danke gut.
Übrigens, mit Uni und Job läuft alles gut und auch bei der Wohnung habe ich nichts vergeigt, sollte sich jetzt diesbezüglich jemand Sorgen gemacht haben...

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Thursday, June 21, 2007

Wie es geht...

Und hier mal wieder etwas anderes zur Abwechslung, etwas, das Assoziationen mit gewissen Ereignissen der letzten Zeit hervorruft... das Musikvideo "Wie es geht" von "Die Ärzte"... :-)

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Tuesday, June 19, 2007

Von Menschen und Mollusken.

Eigentlich gehört es ja in den Translations - Blog, aber Übersetzen ist eben auch ein Teil davon, was ich so mache und daher stelle ich es mal hier in die "Tagebuchabteilung". Heute habe ich nämlich die letzte Übersetzung für meinen englischen Fernlehr-Übersetzungskurs angefertigt - ein Fachtext über die Rolle von primitiven Meereslebewesen in der Erforschung medizinischen Wissens über den Menschen. Aber lest selbst.
Ach übrigens, ich wäre für Verbesserungsvorschläge bezüglich deutscher Formulierung dankbar. Wenn ihr etwas wisst, bitte als Kommentar posten! :-)

Von Menschen und Mollusken.

Nur wenigen Menschen ist es bewusst, dass die Erforschung einfacher Meeresorganismen zu einigen der größten medizinischen Entwicklungen weltweit geführt hat. Studien über Seeigel haben zum Beispiel die wissenschaftliche Grundlage für reproduktive Technologien wie der künstlichen Befruchtung gelegt und grundlegende Erkenntnisse darüber, wie sich Tiere reproduzieren, wie der Körper Krankheiten bekämpft, wie die Sinnesorgane Informationen aufnehmen und wie das Gehirn diese Informationen verarbeitet, wurden gemacht, indem man Meerestiere beobachtete – und zwar deshalb, weil diese als Grundmodelle für komplexere Organismen dienen können.

Dr. Norman Wainwright erforscht Pfeilschwanzkrebse im Woods Hole Marine Biological Laboratory in Massachusetts in den USA. Pfeilschwanzkrebse sind aus mehreren Gründen bedeutsam für Wissenschaftler: als primitive Verwandte der Spinne sind sie Arachnoiden und keine Krustentiere, für wirbellose Tiere sind sie extrem groß und einfach zu handhaben, doch das Wichtigste ist, dass ihre Systeme extrem primitiv sind. Pfeilschwanzkrebse sind auch als „lebende Fossilien“ bekannt und haben seit der Zeit der Dinosaurier, also seit 250 Millionen Jahren, keine grundlegenden Veränderungen durchgemacht.

„Die Blutkörperchen von Pfeilschwanzkrebsen verhalten sich wie ein primitives Immunsystem“, erklärt Dr. Wainwright. „Wie alle Wirbellosen können sie keine Antikörper erzeugen, die wie jene der Menschen auf bestimmte mikrobische Eindringlinge reagieren. Stattdessen verfügen sie über etwas, das man als „angeborene“ oder „natürliche“ Immunität bezeichnet. Ihre Blutkörperchen sind dazu ausgestattet, schnell, also innerhalb von Minuten auf Bedrohungen allgemeiner Art zu reagieren. Im Gegensatz dazu haben Menschen eine „erworbene“ oder „spezifische“ Immunität. Unsere Zellen identifizieren die spezifische Natur der Bedrohung und erzeugen genau solche Antikörper, wie sie zur Bekämpfung der Bedrohung benötigt werden. Das Problem dabei ist, dass es Wochen bis zur Erzeugung der notwendigen Antikörper dauern kann und bis dahin fühlen wir uns krank.“

Ein gutes Beispiel ist das Lipopolysaccharidmolekül (LPS), welches in bestimmten Bakterienarten vorkommt und bei Menschen Fieber hervorruft. Das Blut der Pfeilschwanzkrebse entdeckt die unbekannten LPS-Moleküle und eine Kettenreaktion von Enzymreaktionen beginnt, bei der jede Reaktion die nächste auslöst. Die Enzyme sind allesamt Peptidasen, welche Proteine schrittweise in kleinere Aminosäuren zerlegen. „Das letzte Enzym spaltet ein Protein und dadurch wird ein Gerinnen des Blutes hervorgerrufen“, so Wainwright. „Dadurch wird die Wunde verschlossen und sämtliche eindringende Mikroben werden abgefangen.“

Sobald die Wissenschaftler verstanden hatten, wie dieses System funktioniert, waren sie in der Lage, einen auf der Sensitivität dieses Vorganges basierenden Test zur Feststellung winzigster Mengen von mikrobischem LPS zu entwickeln. Alle Hersteller von Injektionsmedikamenten und medizinischen Geräten verwenden heutzutage diesen Test, um festzustellen, ob ihre Produkte mikrobisch verunreinigt sind.

Wissenschaftler hoffen, dass es ihnen gelingen wird, durch das Erlangen eines Verständnisses für die Lebensvorgänge von Meereslebewesen und dafür, wie ihre Systeme reagieren, wenn die Dinge schief laufen, auch weiterhin wichtige Entdeckungen zu machen, die für bessere Chancen zur Findung von Heilmitteln für schwere Erkrankungen wie Krebs oder Aids sorgen könnten. „In Meeresorganismen gibt es noch viele bioaktive Körper zu erforschen, aber es werden laufend Fortschritte erzielt“, so Wainwright.

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Versöhnung.

In den letzten Tagen bin ich auf jemanden etwas angefressen und sauer gewesen und, um ehrlich zu sein, es war ein echt mieses Gefühl! Heute haben wir uns ausgesprochen und obwohl ich es als etwas heftig empfunden habe, ist mir jetzt bedeutend besser. Jetzt kann es also wieder mit voller Energie voran gehen! Ansonsten gibt es über gestern und heute nicht viel zu sagen, viel Lernerei halt eben, damit bin ich ur eingespannt. Aber am Sonntag habe ich einen schönen Tag verbracht, da war ich in Oberösterreich bei meinen lieben Elterchens und wir sind wandern gegangen - auf den kleinen und dann auf den großen Sonnstein. Das Schöne ist immer, wenn man sich oben in den Gipfelbüchern verewigen kann - meistens lasse ich mir dann einen kleinen Reim einfallen, mit dem ich mich eintrage. Und schön auch natürlich, wenn man frühere Einträge dann wiederfindet. Irgendwie eine nette Sache, diese Gipfelbücher. Das Netteste war jedoch nach der Wanderei der Traunsee! Ein schöneres, klareres, kühleres und angenehmeres Wasser zu finden wäre wohl nicht einfach! Für mich war es jedenfalls paradiesisch schön!


Die Schönheit dieses Ausblickes ist nicht gerade einfach zu übertreffen...


...und dasselbe gilt auch für das Wasser des Traunsees! :-)

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Thursday, June 14, 2007

Schuldrechtlicher Vertrag.

Kaufvertrag - Schuldrechtlicher Vertrag, in dem sich zwei Parteien (Käufer und Verkäufer) einigen, eine bestimmten Sache oder ein Recht (Kaufgegenstand) gegen die Zahlung einer bestimmten Geldsumme (Kaufpreis) zu übertragen. Das habe ich heute Nachmittag endlich unterzeichnet und sobald ich dann den Kaufpreis der Wohnung auf das Treuhandkonto des Notars überwiesen habe, kann die Übergabe der Wohnung stattfinden und dann bin ich der neue Eigentümer! Ich war jedenfalls froh, die Vertragsangelegenheiten hiermit erledigt zu haben und bin dann gleich in Purkersdorf (wo der Notar daheim ist) in die Kirche gegangen, um mir auch den Segen von oben zu holen. ;-) Und außerdem ist heute endlich der bis jetzt noch ausständige Teilbetrag von meinem teilgekündigten Bausparer auf meinem Girokonto eingegangen - damit habe ich jetzt das Geld beisammen, um die Wohnung in einem Stück bezahlen zu können... die Dinge laufen also ganz gut. :-)


So gefällt's mir! Damit bin ich zwar nach Schillingzeiten auch noch kein Millionär, aber zumindest am halben Weg dorthin. Und auf jeden Fall ist dies die höchste Summe, die ich je auf einem Konto gehabt habe...

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Dieses war der erste Streich...

Und wieder mal habe ich es nicht geschafft, rechtzeitig nach Hause zu kommen, um meinen Blogeintrag für den Tag auch tatsächlich noch am selbigen Tag zu schreiben - und so schreibe ich ihn eben nun für gestern... Naja, über den Tag selber gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, der fügte sich ganz gut in den bisherigen Verlauf der Woche ein - also schwül, recht ereignislos und vollgepackt mit Lernerei. Aber man darf sich ja nicht beschweren. Was allerdings anders war, ist, dass ich heute meine erste Prüfung dieses Semesterendes hatte - die erste von acht. Ist ganz okay gelaufen und es dürfte sich eigentlich ein recht anständiges Ergebnis einstellen. Bin also zufrieden. Das Schönere kam allerdings danach - ich besuchte nämlich nach längerer Zeit mal wieder meinen Bruder. So fuhr ich also am Abend, gleich nach der Prüfung, zu ihm in den Zwölften und wir machten uns einen schönen gemütlichen Abend in seiner Wohnung. Viel Quatschen, Musikhören und Rumblödeln. Also ganz nach meinem Geschmack. Ganz nach meinem Geschmack - genau wie der Tramezzini-Aufstrich, den ich zu essen bekam... ;-)
Morgen wird's dann endgülitg zum Kaufvertrag unterzeichnen. Freue mich schon darauf, das von der Tischfläche zu bekommen!

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Tuesday, June 12, 2007

Jeden Tag eine gute Tat.

Vor allem dann, wenn es für mich nicht besonders viel Aufwand bedeutet - was ja meistens der Fall ist. So, wie ich heute einem älteren Paar geholfen habe, das mich in der Bim gefragt hat, wie sie zu einer gewissen Straße kämen und ich meinen Stadtplan herausgezogen und ihnen eine detaillierte Wegbeschreibung gegeben habe. Und es tut wirklich gut, wenn man weiß, dass man jemandes Tag ein kleines bisschen schöner gemacht hat. Genauso, wie ich ab und an, wenn mir gerade danach ist, einfach Leute anlächle. Und manche lächeln dann auch zurück. Das freut mich dann immer ganz besonders.
Dazu habe ich übrigens im Internet etwas ganz Vorbildhaftes gefunden: die "Free-Hugs-Campaign" des Australiers Juan Mann - dieser begann vor einiger Zeit damit, in den Fußgängerzonen Sydneys ein Schild mit der Aufschrift "Free Hugs" - "Gratis Umarmungen" hochzuhalten und die Leute, die sich dadurch angesprochen fühlen, auch tatsächlich zu umarmen. Mittlerweile ist daraus eine richtige Bewegung geworden und Aktionen hat's schon in allen größeren Städten der Welt gegeben. Zugehörige Videos finden sich auf www.youtube.com. Ich finde es eine sehr nette Idee. Hier ein Video von einer Free-Hugs-Aktion in Wien, Februar 2007:

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Monday, June 11, 2007

Kontaktlinsen.

Kontaktlinsen sind's, die in den Augen der betrachteten Schönheit liegen; und Schönheit belohnt das Leben, denn, wer die Schönheit nicht ehrt, der ist es nicht wert, von den schlafenden Hunden hinter der Ofenbank hervorgelockt zu werden. Und war's kein Schuss ins Ofenrohr, so komm' hervor und lob' den Tag schon vor dem Mittagessen - denn sonst ist's bald aller Tage Abend und dann kannst du dich noch so gut gebettet haben - und schläfst trotzdem schlecht. Also nimm die Dinge in die Hand und seist du auch nur Schuster; so bleib' trotzdem nicht bei deinen Leisten, sondern schmiede dein Eisen, solange es heiß ist - heißer doch, als die Luft, die viele von sich geben; denn sonst war's nur viel Wind um nichts und wer zu spät kommt, den straft das Leben.
Ganz besonders die, die nach Kontakt linsen.

Jaja, ich weiß, ich habe mich heute zugestrebert mit den literarischen Feinheiten der deutschen Sprache und dazu gehören eben auch verballhornte Sprichwörter. Ich bin also quasi sprichwörtlich vorbelastet... ;-)

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Sunday, June 10, 2007

Wenn Wolken brechen, hüte dich...

... denn sonst bleibst du trocken nicht. Ui, das reimt sich ja gar nicht! Aber Wolkenbrüche sind ja schließlich auch nicht gut...
Naja, heute war jedenfalls wieder mal Sonntag, der Tag des Studierens und um den höheren Mächten einmal zu danken für all die guten Dinge, die mir in der letzten Zeit widerfahren sind, ging ich heute um 10:00 in den Gottesdienst in der Penzinger Pfarrkirche. Abgesehen davon, dass ich ja die feierliche Atmosphäre von Gottesdiensten ohnehin gern mag, gefällt mich auch, dass ich dort die Gelegenheit bekomme, mal so richtig laut mitzusingen. Ich singe ja sehr gerne! Nach der Messe bin ich dann zur U4 gegangen, erstmal nach Heiligenstadt gefahren und von dort mit dem 38A rauf auf den Kahlenberg. Von dort oben hat man ja einen göttlichen Ausblick, vor allem an einem schönen Tag wie heute, und so genoss ich erst einmal die Aussicht und ging dann ein bisschen wandern, bevor ich mich auf einer Bank niederließ und zu lernen begann. Wieviel schöner der Erwerb von Wissen sogar noch werden kann, wenn die Umgebung stimmt!! Ich wollte dann noch etwas weitergehen, als ich urplötzlich von einem sintflutartigen Regenguss überrascht wurde! Schnell eilte ich in Richtung U-Bahn, nur nach einigen Stationen fiel diese dann aus - vielleicht hatte es sogar etwas mit dieser Sintflut zu tun... zumal sogar ganz schöne Brocken von Hagelkörnern runtergesaust sind! Naja, auf jeden Fall bin ich patschnass heimgekommen, hab mit dort erst einmal ausgezogen und abgetrocknet und dann im Trockenen weitergelernt...


Bim-bim nach Penzing


Penzinger Pfarrkirche


Der Weg zum Himmelreich findet sich in Wien - und ist zu beiden Seiten gesäumt mit Heurigen... ;-)


Am Kahlenberg genießt man einen herrlichen Ausblick...


...von den wunderbaren Wegerln aus.


Ob sich der sprichwörtliche Pudel wohl so fühlt, nachdem er begossen wurde? Höchstwahrscheinlich.
Ich jedenfalls war nass bis auf des Pudels Kern...

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Saturday, June 09, 2007

Unverhofft kommt oft!

Naja, dieser Spruch hat sich heute wieder einmal bewahrheitet. Zuerst kontaktiert mich die Dorli und sagt mir, dass aus ihrer Verkühlung vom Donnerstag eine mittlere Sommergrippe geworden sei und dass sie deshalb nicht mit mir ins Tierheim könne. Na servas, sche fad, denk ich mir und verschiebe meinen Tierheimbesuch erst mal auf den späteren Nachmittag, wo es für mich zeitlich etwas bequemer ist. Also beginne ich zu lernen und mache das bis zum mittleren Nachmittag und fahre dann den Rocky besuchen. Ein kleiner Spaziergang mit ihm, nach längerer Zeit wieder einmal alleine und als ich zurückkomme, wartet eine Interessentin auf ihn. Und so haben wir den Rocky heute untergebracht - eine wirklich nette Dame mit einer größeren Wohnung in der Nähe eines Grüngebietes mit Badeteich für unsere kleine Wasserratte. Ich freu mich so für unser süßes Rockylein!!

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An die Musik.

"Du holde Kunst, in wieviel grauen Stunden,
Da mich des Lebens wilder Kreis umstrickt',
Hast du mein Herz zu warmer Lieb' entzunden,
Hast mich in eine bess're Welt entrückt,
In eine bess're Welt entrückt..."

Wie wahr dies ist! Man kann sich im Leben kaum einen treueren und vielseitigeren Begleiter vorstellen als die Musik. Von Klassik bis Deutschrap, von Disco bis Rock haben mich die Lieder dieser Welt von den schwersten Stunden der Traurigkeit bis zur absolut euphorischen Glückseligkeit begleitet. Egal, ob zu Hause oder unterwegs, dieser Weggefährte ist immer dabei. Ich möchte hier mal kurz Texta zitieren: "Loops und frische Beats hab ich vom Walkman am Ohr, wenn ich fortgeh' - egal an welchem Ort ich steh, drück ich auf PLAY - und dreh' nur leiser wenn es sein muß - bis dahin sind meine Sinne von Musik beeinflußt..." Und meistens wird man von der Musik auch noch positiv beeinflusst... durch diesen Track von den absoluten Beginnern jedenfalls ganz sicher... :-)

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Friday, June 08, 2007

Und wieder geht was weiter.

Ja, das war ein ganz schön anstrengender Tag heute. Bald aufstehen, sich auf den Notariatstermin vorbereiten, dann der Termin um 10:00 und lange herumverhandeln, aber jetzt scheint alles soweit zu passen. Unterschrieben habe ich noch nicht, da ich noch auf ein paar Dokumente warte, die ich noch nicht bekommen habe, aber der Vertrag, so wie er jetzt ist, ist bereits von der Verkäuferin der Wohnung unterfertigt, also brauche ich eigentlich nur mehr zum Notar fahren und unterschreiben. Hoffentlich bleibt es auch dabei, denn schön langsam bin ich schon froh, wenn es dann soweit ist, dass mir die Wohnung gehört und die Renovierung und Einrichtung beginnen kann. So etwas liegt mir einfach mehr und dafür habe ich auch mehr Talent als für Vertragsverhandlungen. Naja, am Nachmittag war dann noch Französischkurs, der war auch nicht minder anstrengend, aber jetzt bin ich zu Hause und werde mich bald zu Bette begeben. Ganz schön schlauchender Tag heute, also wirklich gut, dass ich gestern so viel Energie tanken konnte! Und jetzt werde ich mich gemütlich in meiner Badewanne ausstrecken... naja, so gut man sich in einer Sitzbadewanne eben ausstrecken kann... ;-)

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Thursday, June 07, 2007

So ein Tag, so wunderschön wie heute!

So, und jetzt bin ich wieder zu Hause, sitze vor meinem Computer und versuche, mit den bescheidenen Mitteln, die uns durch unsere sechsundzwanzig Buchstaben zur Verfügung stehen, wiederzugeben, welch tollen Fronleichnamstag wir heute verbracht haben. Mit "wir" meine ich natürlich meine Mehr- oder Wenigkeit und Doris, die ich kurz vor zehn in Vösendorf traf. Ich habe der guten Frau übrigens schon einige Spitznamen angedichtet, von "Dental-Doris" bis zu "Düsen-Dorli" *gg*, aber ich werde sie hier einfach mal Dorli nennen. :-)
Also, um kurz vor zehn trafen wir uns vor dem Tierheim und holten gleich unser Rockylein, das schon sehnsüchtig auf uns wartete, marschierten mit ihm raus auf den Parkplatz und waren erstmal gespannt, wie der Gute sich beim Anblick eines Autos verhalten würde. Ganz souverän marschierte unser Schmusebär auf Dorli's Auto zu und als ich ihm die Türe öffnete, sprang er auch sogleich hinein. Er tat sich mit seinem pfundig-wuchtigen Gestell dabei nicht ganz so leicht, aber er sprang hinein. Brav! Also stand unserem kleinen Ausflug nach Sittendorf nichts mehr im Wege und so fuhren wir los - ich hinten auf der Rückbank, wo ich dem Rocky die Ohren kraulte. Sittendorf, das ist die Gegend, wo die Dorli früher immer reiten gegangen ist, nur ist das auch schon einige Jährchen her und so fanden wir den Startpunkt unserer geplanten Waldroute nicht auf Anhieb - was die gute Dorli auch reichlich giftete. Gut, dass wir ohnehin reichlich Zeit hatten! Natürlich fanden wir nach einer kleinen Autorunde dann auch hin zu unserer Mühlparzrunde (Mühlparz, so heißt die Waldgegend dort) und Rocky war eh schon ziemlich froh, aus dem Auto wieder rauszukommen. Wir wanderten also los, Dorli erzählte mir von ihren Tagen als Reiterin und wir beide genossen die Schönheit dieser Gegend total - in diesem Punkt sind wir uns einig: wir beide mögen Wien, weil es ein großstädtisches Flair bietet und dennoch wunderschöne Naturgebiete nur einen Katzensprung entfernt sind! Ja, es war einfach herrlich, und es war auch wirklich nett, mit jemandem unterwegs zu sein, der auch mal "Mei, is es hier schön!" sagen kann und das nicht einfach als gegeben und selbstverständlich hinnimmt. Ich erzählte der Dorli auch von dem Traum, den ich heute Nacht gehabt hatte - ich hatte geträumt, dass wir zu zweit im Wald spazieren gegangen sind, wir dann von der Dunkelheit überrascht worden ssind, wir hätten dann ein altes leerstehendes Bauernhaus gefunden, wo wir dann am Heuboden geschlafen haben und am nächsten Morgen haben wir dann eine Ziege gemolken und dem Rocky die Milch zu trinken gegeben... und dann hat der Wecker geläutet. Schade, ich hätte eigentlich zu gerne gewusst, wie es weitergegangen wäre!! Am Ende unserer Mühlparzrunde war Rocky jedenfalls ziemlich ausgepowert und wir fuhren zurück ins Tierheim, wo wir uns gleich um die nächsten - Asta und Amigo - kümmerten. Wir brachten die beiden zuerst mal auf den Hundespielplatz, wo wir unseren standesgemäßen Platz als "altes Ehepaar" einnahmen und wo ich dann mit meiner mitgebrachten Jause punkten konnte. Ich hatte ja gestern Abend noch Semmerln und Wurst und Käse eingekauft und für uns Jausensemmerln hergerichtet - wie sich das für einen feinen Ausflug gehört! Und so taten wir uns an den Semmerln gütlich, tranken dabei etwas Eistee und quatschten über Gott und die Welt. Genauer genommen über Fitnessstudios und Monhstrudel. Und noch so über einiges mehr... Von dem schönen Wetter und dem Energydrink, den ich konsumiert hatte, war meine Kreativität beflügelt und so brachte ich Stilblüten wie "Ich liebe dich, so wie du bist, auch wenn du Tonnen Kuchen isst!" hervor... *gg* Dorli hat schon gemeint, ich sei ein kleiner Pumuckl.
Von dem Energydrink ein Schluckl und ich werd flugs zum Pumuckl.
Uuuuuhhhh, das reimt sich! Und was sich reimt, ist guuuut! ;-) Haha. Nach unserem altes-Ehepaar-Intermezzo haben wir die Asta auch noch ein bisschen in die Nähe von Autos gebracht und ihr dort Leckerlies zugesteckt und dann ging es noch mit unserem narrischen Migel auf eine kleine Schellenseerunde. Das Bad im kühlen Nass genoss er sehr und wir genossen den Spaziergang. Ich glaube, die Hitze hat der Dorli dann doch ein bisschen zugesetzt, aber wir waren ja bald wieder zurück im Tierheim wo wir unsere lieben Kleinen dann in die Heia brachten und dann setzten wir uns ins Auto ein Lokal suchen, wo wir essen gehen könnten. Wir fuhren also in den Vierzehnten und entschieden uns dort für unsere neue "Stammpizzeria". Mir war das ganz recht, dann Pizza habe ich ohnehin gern und so oft komme ich ja auch nicht in Pizzerien. Dort erzählte mir Dorli dann, dass sie sich normalerweise ein Achterl roten Lambrusco bestelle und so nahm ich den auch und stellte fest, dass Lambrusco absolut mein Fall ist! Ein so fruchtiger und spritziger Roter, das ist einfach herrlich - und keine Spur von trocken! Pizzamäßig wurde es bei mir dann eine Prosciutto mit schwarzen Oliven und viel Knoblauch drauf, hmmmm, und natürlich blieb es auch nicht bei dem einen Achterl Lambrusco. Während unseres Mahles unterhielten wir uns über dieses und jenes, alles soll hier nicht wiedergegeben werden, und schließlich auch über "schwarze Flecken" und ihre Entfernung. Wer begehret, zu wissen, was denn schwarze Flecken seien, möge so freundlich sein, dies selbst zu recherchieren... ;-)
Naja, letztendlich wurde es nach acht und wir gingen dann zu Fuß nach Hause und ich kann diesen Tag nunmehr als einen weiteren Beweis für die Schönheit des Daseins zu Buche schreiben.


Unser Rockylein im grünen Paradies

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Wednesday, June 06, 2007

Good day approaching!

Jetzt habe ich also gerade meine Mittagspause dazu genutzt, einen zweiseitigen Aufsatz auf englisch zu schreiben - voraussichtlich den letzten für dieses Semester. Tja, und gleich muss ich wieder los zur nächsten Lehrveranstaltung, jaja, so geht's dahin... gut, dass ich jetzt vorher noch ein bisschen Zeit zum Schreiben habe. Überhaupt gut, dass es Blogs wie diesen gibt - so lange existieren die nämlich auch noch nicht: ich kann mich noch gut erinnern, wie schwer es im Jahre 2000 war, ein Foto im Internet hochzuladen und es anderen Menschen zugänglich zu machen! Erstens war Webspace rar, zweitens meistens kostenpflichtig und drittens erlaubten sie oft keine direkten Links auf Bilddateien (Wer sich noch an die "Image Hosted by Tripod" - Icons erinnern kann, weiß, wovon ich spreche...) und jetzt veröffentliche ich Fotos auf täglicher Basis. Irgendwie tut es mir gut, einen Teil meines Lebens auf diese Weise mit anderen zu teilen. So wie ich jetzt zum Beispiel voller Freude verkünde, dass ich für den morgigen Feiertag einen total super schönen Tagesablauf geplant habe. Braucht jetzt nur noch das Wetter mitzuspielen. Ach ja, und das auf dem Foto, das ist Doris mit ihrem kleinen Schatzerl, dem Kater Poldi, der Anfang August bei ihr einziehen wird. Wenn man sich das pure Glück ansieht, das aus diesen Augen und aus diesem Gesichte strahlt, dann weiß man, dass das Leben nur gut sein kann!

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Tuesday, June 05, 2007

Bettstuckerl und -schluckerl statt -hupferl... *g*

So, und jetzt ist es wieder mal spät geworden mit Lernerei und Hausübung. Aber allemal besser als morgen noch früher aufzustehen als ich sowieso schon normalerweise aufstehe. Und ich bin eben nicht gerade ein Morgenmensch - körperliche Betätigung ist da ja noch okay, aber wenn ich mich konzentrieren soll, bin ich mit dem späten Abend besser beraten. Jetzt habe ich mir also den Subjonctif in die Birne geknallt und jetzt werde ich noch ein kleines Achterl Wein süffeln, bevor ich dann ins Bett falle. Und jetzt noch ein kleines Youtube-Video, und zwar ein Musikvideo von Mondscheiner, einer österreichischen Band. Das Lied selber, "Dieser Tag", finde ich ganz nett, aber was mir so gefallen hat, ist, dass im Musikvideo einige schöne optische und akustische Eindrücke von Wiener Alltagsszenerien gezeigt werden. Aber höret und sehet selbst:

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Das wird nochmal 'n Monat...

Heute habe ich wieder mal meinen Terminkalender auf den neuesten Stand gebracht und dabei bemerkte ich, dass ich in den nächsten Wochen ganz schön einen Stress haben werde: Nächste Woche schon zwei Prüfungen und dann nochmal eine Handvoll am Ende des Monats und eine Übersetzung für meinen Fernlehrkurs in England muss ich auch noch machen! Und schwül ist es außerdem! Da bin ich echt froh, dass ich jetzt nicht mehr Job suchen muss für die Sommerferien und dass mit der baldigen Kaufvertragsunterzeichnung für meine Eigentumswohnung auch dieses Thema vorerst mal abgehakt sein wird - und natürlich, dass ich jetzt auch über einen halbwegs leistungsstarken Ventilator verfüge... ;-)

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Monday, June 04, 2007

Abteilgeflüster.

Ich liebe es, wenn sich unter den Fahrgästen in einem Zugabteil kleine Gespräche ergeben. Nicht nur, weil es die Fahrzeit drastisch verkürzt - dafür könnte ich ja auch schlafen - sondern, weil man so einfach alle möglichen Leute kennenlernt. Und selber kennenlernen ist halt doch interessanter als Alltagsgeschichten im ORF (obwohl ich die auch gut finde...) Naja, heute Vormittag bin ich eben mit dem Zug von Linz nach Wien gefahren, nachdem mich meine Eltern gestern in Wien besucht hatten und ich dann mit ihnen nach Oberösterreich mitgefahren war, um bei meiner dortigen Bank eine Unterschrift zu leisten. War übrigens ein ganz netter Tag gestern. Mit dem Wetter hatten wir zwar nicht solches Glück weil es doch ab und an etwas regnete, aber wir hatten ja auch keinen Wandertag geplant. Mit meinen Eltern fuhr ich nach Penzing, in die Gegend, in der ich bald wohnen werde, und dort gingen wir etwas spazieren und dann im Gwölb in Hütteldorf Mittagessen. Ich hatte ein Beuscherl mit Semmelknödel, hmmm.... Am Abend hatte ich übrigens auch noch ein Schokoeis von dieser Eisdiele gleich nebenan auf der Hütteldorfer Straße, schmatz! Naja, danach fuhren wir weiter über die Höhenstraße nach Klosterneuburg, wo wir zuerst etwas das Stift besichtigten, uns dann in der Stiftkirche die zweite Hälfte eines Konzertes der Bolschoi Don Kosaken anhörten (diese Gesänge sind echt schön!) und dann die Abendmesse besuchten. Ein recht netter Tag also und ich werde im Anhang noch ein paar Fotos reinstellen. Aber zurück zu unserem Abteilgeflüster. Also, ich setze mich so in ein 6er-Abteil eines Eurocity, nichtsahnend, da kommen plötzlich zwei Herren daher, sagen, dass sie von der Polizei sind und wollen die Ausweise von mir und der jungen Frau, die mit mir im Abteil sitzt, kontrollieren. Wir beide hatten zuvor gedacht, dass wir uns verhört hatten, so quasi "Häh, war das jetzt Fahrscheinkontrolle? Hat der wirklich gesagt 'Ihren Ausweis bitte'?"... Jedenfalls sind wir so ins tratschen geraten, beim nächsten Bahnhof ist dann noch ein junger Schilehrer aus Oberösterreich aber mit tirolerischem Akzent dazugekommen - beide waren sie ungefähr so in meinem Alter oder etwas jünger - und wir haben uns bis Wien echt gut unterhalten. Und jetzt scheint wieder die Sonne, hurra!


Hier das Kloster von Neuburg...


...mit seinen bemalten gothischen Altären...


...seiner üppig verzierten Stiftskirche...


...seinen Kaiserappartements...


...und seinem herrlichen Klostergarten.

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Saturday, June 02, 2007

Das Glück dieser Erde...

...liegt auf dem Rücken der Pferde, so sagt man. Doch es könnte ebenso gut heißen: "Was heilt alle Wunden? Die Gegenwart von Hunden." Zumindest wäre das für mich zutreffend. Da ich gestern nacht noch bis drei Uhr aufgeblieben war, um zu lernen, und ich wusste, dass ich auch heute Abend noch Zeit dazu finden würde, beschloss ich, heute mit Betty auf die Klubschau der österreichischen Pinscher nach Tulln zu fahren. Betty hatte ihren Patenhund Bongo aus dem Tierheim mitgenommen, der auch für mich ein besonderer Liebling ist, da ich damals fast selber eine Patenschaft für ihn übernommen hätte. Wir trafen uns also in Hütteldorf und mit Bettys Auto fuhren wir raus in jene ländliche Gegend um Tulln und kurz vor zehn trafen wir auf dem Gelände ein, wo der Rassebewerb abgehalten werden würde. Ich wusste leider zu wenig über die Rasse Österreichischer Pinscher, um viel von den Rassekriterien des Bewerbes zu verstehen aber da ich vor kurzem ein Buch über Beschwichtigungssignale von Hunden gelesen habe, war es für mich sehr interessant, die Interaktion von normal sozialisierten Hunden zu beobachten - und ich stellte dabei fest, dass ich wirklich viele der in jenem Buch beschrieben Signale antraf. Am Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Gerersdorf, Bettys Heimat, wo wir mit Agi - Bettys Freundin und Nachbarin -, ihren drei Hunden und Bongo spazieren gingen. Es tat gut, die Schwüle eines schönen Frühsommernachmittages auf der Haut zu spüren und gierig sog ich den Duft der auf den Feldern stehenden Gerste ein. Diese Gegend war gar nicht so verschieden von jener, in welcher ich aufgewachsen war. Bongo, der laut seiner Kartei angeblich überhaupt nicht hundeverträglich sei, taute in dieser freundlichen caniden Gesellschaft schnell auf und in Minutenschnelle integrierte er sich in das Rudel. Keine Spur von Unverträglichkeit! Und obendrein interessierte er sich für Vevi, die junge Pinscherhündin - so sehr, dass auch sein hohes Alter seiner Begier keinen Abbruch tun konnte. Wie witzig es war, wie er ihr ständig hinterherjagte! Bongo war dabei so ungestüm, dass er sich seine linke Vorderpfote verletzte, also machten wir, dass wir schnell zurück zum Haus von Bettys Eltern kamen, um den alten Casanova zu verarzten. Dieser war jedoch gar nicht glücklich darüber, nicht nur von seiner Vevi getrennt, sondern auch noch von drei neugierigen und mit Verbandszeug herumfuchtelnden Menschen belästigt zu werden. Letztlich schafften wir es aber doch noch, ihn halbwegs fachmännisch zu verbinden und Betty und ich brachten ihn dann ins Tierheim zurück. Alles in allem war es für uns und für die Hunde ein wirklich schöner Tag. Es geht schon fast so weit, dass mich diese kontinuierlich-konsequente Abfolge schöner Tage dazu bewegt, zu befüchrchten, dass mir doch bald Schlechtes widerfahren müsse, da ja nie für immer alles gut ist. Fragt sich nur, was schiefgehen würde. Aber solch Denken müsste man ja als Pessimismus klassifizieren und sowas kommt mir gar nicht erst in die Tüte. Es geht voran!


Hallo, ich bin der Bongo - und mit Betty und Bernhard war ich heute auf einer Hundeschau in Tulln!


Darauf muss man doch gleich mal einen Freudenjauchzer anstimmen!


Aber ich kann mich auch ganz ruhig hinlegen, gar kein Problem.


In meiner Kartei wird übrigens behauptet, ich sei hundeunverträglich...


Böse Zungen, denn diese Behauptung ist ausgemachter Bockmist!


Selbst in den brenzligsten Situationen kann ich cool bleiben!


Ganz besonders natürlich, wenn es um meine Vevi geht...


Ach, wenn sie doch nur schon läufig wär...


Aber Terrier, der ich bin, bleibe ich hartnäckig!


Und doch spielt sie lieber mit Wasser. Mist!


Naja, gehen wir halt heim. Schön war's trotzdem!

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