Die Zeiten ändern sich!
Ich danke allen meinen Lesern und schaut vielleicht nach wie vor ab und an mal rein...
Beste Grüße
Bernhard
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Also, nachdem ich heute in aller Herrgottsfrühe aufgestanden bin, um den Zug um sechs vom Westbahnhof nach Linz zu erwischen, kam ich knapp vor 10h Vormittag zu meinem Oberösterreicher Reitstall, ohne 100%ige Gewissheit, dass überhaupt ein Ausritt stattfinden würde, weil das Wetter etwas unbeständig war und es jederzeit zu regnen beginnen konnte. Noch dazu kam, dass einige der Reitgäste umdisponiert hatten und am Nachmittag ausreiten wollten und ich war schon schwer enttäuscht und dachte mir "Aha, dann wird's also wieder eine Bahnstunde", als der Herr Veits, der Reitstallbesitzer, meinte, er würde mit mir ausreiten, wenn sich noch jemand fände und glücklicherweise fand sich noch jemand, also wurde es doch etwas mit dem Ausritt. Für's Gelände bekam ich den Fürst, den Haflingerwallach, und war mit der Auswahl sehr zufrieden, da ich mir für meinen ersten Ausritt sowieso ein ruhiges und gleichmütiges Pferd gewünscht hatte und den Fürst schon von einigen Bahnstunden kannte.
Letzte Woche hatte ich endlich etwas Urlaub - von Mittwoch bis Sonntag, genauer gesagt. Das hat mir richtig gut getan - ausspannen, lesen, ein Tagesausflug nach Bayern, wandern... aber das Schönste war wirklich der Klettersteig auf den Traunstein. Zum Gipfel selber bin ich gar nicht mehr gekommen, weil das Wetter plötzlich umgeschlagen hat, aber dafür zum Naturfreundehaus, das auch schon fast so hoch liegt. Und es ging diesmal ja auch gar nicht um die Höhe des Berges sondern um die Reize, die der Aufstieg zu bieten hat. Oben auf der Hütte haben sie übrigens einen ur lieben Hund, einen golden Labi, da könnt ich schon wieder schwach werden... ;-) Naja, und jetzt wird hald wieder in die Hände gespuckt.
Habe gerade bemerkt, dass mein letzter Eintrag schon wieder eine Woche zurückliegt – und das, obwohl ich mir doch vorgenommen habe, alle paar Tage mal etwas hier reinzuschreiben. Wahrscheinlich habe ich eine Art Schreibblockade und es gibt ja auch nicht besonders viel, was ich schreiben könnte. Letzte Woche habe ich auf Knien rutschend verbracht, um die Arbeiten an meinem Parkettboden endlich zu einem Abschluss zu bringen und über das Schöne, das ich am Wochenende erlebt habe, möchte ich gerade nicht schreiben... es reicht mir, dass ich es erlebt habe. Ich bin wohl etwas urlaubsreif, aber der Urlaub ist ja nun auch schon zum Greifen nah! Morgen bekomme ich noch meine Möbel, etwas, auf das ich mich schon ganz doll freue und von Mittwoch bis Sonntag schwebe ich dann auf den Wolken des dolce far niente. Naja, ein reines Nichtstun wird’s wohl nicht werden aber ein bisschen wandern gehen und entspannen und vielleicht an den Badesee fahren – das wird schon ganz nett werden! Das Schreibenswerte liegt wohl also in nächster Zukunft! :-)
Eigentlich bräuchte ich ja gar nicht schreiben über das Wochenende, da es wieder mal sehr standardmäßig verlaufen ist, aber am Samstag, ach war das ein toller Tag für mich Reitanfänger!!!
In meiner neuen Arbeit habe ich mich eingelebt, die Wohnungs- renovierung schreitet voran und alles läuft eigentlich fast wie am Schnürl, also eigentlich eine Situation, mit der ich recht zufrieden bin und dennoch habe ich in letzter Zeit festgestellt, dass mich der Alltag verfolgt. Jeden Tag so gut wie die gleichen Abläufe – eigentlich etwas sehr Positives, weil man sich nicht allzu viele Gedanken machen muss, aber manchmal kommt es mir vor, als wäre ich in einer luftdichten Blase eingeschlossen – ich sehe die Außenwelt wie durch eine Glasscheibe, bin aber von ihr abgeschnitten, habe nichts mit ihr zu tun. Sie zieht einfach an mir vorbei. Oder ich ziehe an ihr vorbei, fast wie ferngesteuert, mechanisch, wie auf Schienen. Hin und zurück, hin und zurück, wie eine Ameise...
Ach, hat das wieder mal gut getan, ein schönes Wochenende zu verbringen!! Freitagabend war ich natürlich eh noch arbeiten, aber dann bin ich gleich nach OÖ gefahren, um meine lieben Eltern zu besuchen und um weitere Reitstunden zu absolvieren! Übrigens, wen ihr hier seht, das ist der Kater Kenji, der von Freitag auf Samstag im Kleiderkasten meines alten Zimmers übernachtet hat... :-)